Eveline „Ev“ Maria Schnauder

Die 1933 in Obornik/Posen geborene Töpfermeisterin und Malerin flüchtete mit Ihrer Familie als 12jährige im Zweiten Weltkrieg 1944/45 nach Oberfranken. Mit einer bereits ausgeprägten künstlerischen Begabung in den Jugendjahren begann sie 1951 eine Lehre als Keramikerin bei „Bunzlauer Keramik“ in Plankenfels und in der Töpferei Stüdemann in Thurnau. Bereits als Gesellin wurde sie 1955 Bayerische Landessiegerin des Töpferhandwerks.
In den Nachkriegsjahren erfolgte ebenfalls eine künstlerische Ausbildung im Malen und Zeichnen durch den durch die Kriegswirren nach Thurnau gekommenen Kunstmaler Curt Vogt.

Nach der Heirat mit dem Töpfer und Maler/Zeichner Heinz Schnauder begann ein lebenslanges künstlerisches Schaffen mit zahllosen Ausstellungen im In- und Ausland sowie zahlreichen Ehrungen und Kulturpreisen von privaten wie öffentlichen Institutionen.

Inspiration war Ev Schnauder überwiegend der Reichtum der Natur, deren Erleben in ihre Arbeit stets einfloss: Egal ob im eigenen Garten, in der oberfränkischen Heimat, auf zahllosen Reisen im In- und Ausland, ob am Meer oder auf den höchsten Bergen – selten war Eveline Schnauder ohne ihre Leinwand, Farben und Pinsel unterwegs.

Die Collection „Ev im Quadradies“ beinhaltet Kunstdrucke von Motiven einer Serie aus dem Frühwerk um das Jahr 1965 in Wachs-/Aquarelltechnik.


Ev Schnauder in Afrika/Namibia

 

Die Kinder, die in ihrem Leben noch nie Pinsel und Leinwand gesehen hatten, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, was für eine Welt die weiße Frau auf dem Papier erscheinen ließ.